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Immer öfter ist von „Gerontotechnik“
die Rede – doch was verbirgt sich eigentlich
hinter diesem Begriff?

Gerontotechnik beschäftigt sich mit der Entwicklung seniorenfreundlicher Produkte. Dabei handelt es sich keineswegs um seniorenspezifische Gegenstände, sondern vielmehr um Produkte für jede Generation. Dabei werden Produkte für alle Lebensbereiche konzipiert, vom Schloss bis hin zur Gabel.

 

 Ab dem 01.04.2009 „Wohnraum Modernisierung“ startet ein neues Förderprogramm mit dem
Schwerpunkt: „Anpassung der Wohnungsbestandes an die demografische Entwicklung.
Anträge über zinsvebilligte Kredite bei der KFW.

Zentrale Bedeutung hat das Thema für die eigenen vier Wände. Die Wohnung hat besonders im Alter eine zentrale Bedeutung. Denn Untersuchungen zeigen, dass Senioren im Durchschnitt nur etwa drei Stunden außerhalb ihrer eigenen vier Wände verbringen. Der Anteil der Senioren in Deutschland nimmt auf Grund der steigenden Lebenserwartung zu: Im Jahr 2030 wird jeder Dritte älter als 60 Jahre sein. Wohnentscheidungen hingegen wurden (und werden) meist im jüngeren und mittleren Lebensalter getroffen. Mit der Folge, dass der vorhandene Wohnraum oft nicht auf die Anforderungen des Wohnens im Alter vorbereitet ist.

Daher sollte man bereits in mittleren Lebensjahren bei Wohnungs-Renovierungen und -Veränderungen vor Augen haben: Die Wohnung im Alter muss nicht nur gemütlich, sondern auch sicher und komfortabel sein. Dabei zeigt oftmals schon der Einsatz kleiner technischer Mittel große Wirkung.

Getreu dem Motto:

Wer für die Jugend konstruiert, schließt das Alter aus.
Wer für das Alter konstruiert, schließt die Jugend ein.

Als zentrale Einrichtung beschäftigt sich die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT) mit diesem Thema. Dazu können Interessenten im Deutschen Zentrum Gerontotechnik in Iserlohn auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern weit über 850 verschiedene Produkte kennen lernen, die das Leben komfortabler und sicherer machen. Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung werden praktische Gegenstände für Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer ebenso wie Exponate aus den Bereichen Mobilität, Sicherheit, Elektroinstallation, Kommunikation und Freizeit präsentiert. Dabei ist das Produkt-Spektrum so vielfältig wie die Interessenslage der Besucher selbst:

Von nachrüstbaren Sicherheitssystemen für Wohnung, Haus und Garage, über Hausnotrufsysteme bis hin zu Sturzmeldern und vielen anderen Gegenständen reicht die Angebots-Vielfalt. Und das Besondere: Die Ausstellung ist kein Museum. - Im Gegenteil: Jedes Produkt kann von den Besuchern auf seine Tauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit getestet werden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Es findet eine ausführliche Beratung - aber kein Verkauf statt.

Für alle, die nicht die Möglichkeit haben, in das Deutsche Zentrum Gerontotechnik nach Iserlohn zu kommen, bietet der Katalog "Komfort & Qualität" sowohl in Papierform sowie im Internet unter www.komfort-und-qualitaet.de sowie die Virtuelle Messe (www.virtuellemesse.com) die Gelegenheit, sich auch daheim über empfehlenswerte Produkte zu informieren. Nicht zuletzt ist die GGT mit vielen Produkten auf großen Messen und Veranstaltungen in der ganzen Bundesrepublik vertreten und präsentiert in ihrem Magazin "GerontoTechnik" stets interessante Produktneuheiten.

© @ Firma Adam Gungl - Sanitäre Installation

Mitglied der Kreishandwerkerschaft
Dortmund und Lünen

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